IBM verpflichtet sich zu Null-Treibhausgasemissionen bis 2030

ARMONK, N.Y., 16. Februar 2021: IBM gab heute bekannt, dass das Unternehmen bis 2030 klimaneutral agieren und seine Treibhausgasemissionen auf null reduzieren wird und setzt damit seine jahrzehntelange Arbeit zur Bewältigung der globalen Klimakrise fort. Die Erreichung dieses Ziels wird möglich, indem sich das Unternehmen in den mehr als 175 Ländern, in denen es tätig ist, auf die tatsächliche Reduzierung der Emissionen, mehr Energieeffizienz und die verstärkte Nutzung sauberer Energien fokussiert.

"Ich bin stolz darauf, dass IBM eine Vorreiterrolle einnimmt, indem es Maßnahmen ergreift, um Emissionen signifikant zu reduzieren", sagte Arvind Krishna, Chairman und Chief Executive Officer von IBM. "Die Klimakrise ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit. Die Null-Emissions-Zusage von IBM ist ein mutiger Schritt nach vorn, der unsere langjährige Führungsrolle beim Klimaschutz stärkt und unser Unternehmen um Jahre vor den Zielen des Pariser Klimaabkommens positioniert."

Um sein Null-Emissionen Ziel zu erreichen, wird IBM:

  • Seine Treibhausgasemissionen bis 2025 um 65 % gegenüber dem Basisjahr 2010 reduzieren. Das Wichtigste im Kampf gegen den Klimawandel ist das tatsächliche Reduzieren der Emissionen. Für die verbleibenden Restemissionen wird ein spezifisches, numerisches Ziel festgesetzt, welches das Unternehmen bei der Erreichung des Null- Emissionen Ziels begleitet.
  • Den benötigten Strom bis 2025 um 75% und bis 2030 um 90% aus erneuerbaren Quellen beschaffen.
  • Bis 2030 innovative Technologien wie beispielsweise zur Kohlenstoffabscheidung einsetzen, um die Restemissionen des Unternehmens auszugleichen.

Die Null-Emissions-Zusage von IBM legt auch kurzfristige Ziele fest, um die Verantwortlichkeit und den Fortschritt bereits jetzt voranzutreiben. Es ist transparent in Bezug darauf, wie das Unternehmen die Nutzung erneuerbarer Energien berechnet und berichtet. So basiert beispielsweise das Ziel von IBM auf der tatsächlich verbrauchten Energie und nicht auf dem Kauf von entkoppelten Emissions-Zertifikaten für erneuerbare Energien. 

Im Rahmen des Engagements von IBM für Nachhaltigkeit und der Fokussierung auf die Anwendung von Wissenschaft und Technologie zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen hat IBM Research eine Future of Climate-Initiative ins Leben gerufen, um die Entdeckung von Lösungen für die Auswirkungen des Klimawandels zu beschleunigen.

Mithilfe einer Kombination aus künstlicher Intelligenz, Hybrid- Cloud und Quantencomputing arbeiten IBM Forscher mit Kunden und Partnern zusammen, um die Wissenschaft auf komplexe klimabezogene Probleme anzuwenden. Beispiele hierfür sind die Bekämpfung des wachsenden globalen CO2- Fußabdrucks von Cloud- Workloads und Rechenzentren, die Erarbeitung von Methoden zur genauen Modellierung und Bewertung des Risikos von sich verändernden Umgebungen und Klimamustern sowie die Entwicklung von neuen Polymeren, Membranen und Materialien, welche Kohlenstoff am Ursprung der Emission abfangen und absorbieren können.

Das Engagement von IBM für ökologische Nachhaltigkeit reicht Jahrzehnte zurück: Die erste Erklärung zur Umweltpolitik des Unternehmens wurde 1971 veröffentlicht. Seit 1990 legt IBM seine Leistungen in den Bereichen Abfallmanagement, Energieeinsparung, Nutzung erneuerbarer Energien, Reduzierung von Kohlendioxidemissionen und Entwicklung innovativer Lösungen in einem jährlichen Umweltbericht offen. Im Jahr 2007 hat IBM öffentlich seine Position zum Klimawandel dargelegt und erklärt, dass "der Klimawandel ein ernsthaftes Anliegen ist, das sinnvolle Maßnahmen auf globaler Basis rechtfertigt, um die atmosphärische Konzentration von Treibhausgasen zu stabilisieren." Das Unternehmen unterstützte 2015 das Pariser Abkommen und bekräftigte 2017 öffentlich seine Unterstützung für den Verbleib der USA im Abkommen. Im Jahr 2019 wurde IBM Gründungsmitglied des Climate Leadership Council und unterstützt dessen parteiübergreifenden Plan für eine Kohlenstoffsteuer, deren Nettoerlöse zu 100 % als Kohlenstoffdividende an die Bürger ausgezahlt werden. 

Weitere Informationen über die ökologische Führungsrolle von IBM finden Sie unter https://www.ibm.com/environment/

 

Pressekontakt:
Beate Werlin
Unternehmenskommunikation IBM DACH
beate.werlin@de.ibm.com