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KI-Generation: Machen statt Diskutieren

Bei den KI Challenges bei IBM x Bechtle und IBM x Cancom wird die Zukunft der Arbeit aktiv gestaltet. Was passiert, wenn junge Talente nicht nur über Künstliche Intelligenz sprechen, sondern sie...
Bei den KI Challenges bei IBM x Bechtle und IBM x Cancom wird die Zukunft der Arbeit aktiv gestaltet.
Was passiert, wenn junge Talente nicht nur über Künstliche Intelligenz sprechen, sondern sie auf echte Geschäftsprobleme anwenden? Die Antwort darauf liefern die „KI Challenges“ von IBM in Kooperation mit Bechtle und Cancom. Über mehrere Monate hinweg entwickelten Auszubildende und Dualstudierende der beiden IBM Business Partner Bechtle und Cancom praxisnahe Anwendungsfälle für KI – von der ersten Idee bis zur finalen Präsentation vor einer Fachjury. Das Ergebnis sind Lösungen, die zeigen, wie konkret, verantwortungsvoll und geschäftsrelevant KI heute bereits eingesetzt werden kann.
KI-Wissen statt Buzzwords
Im Zentrum der Wettbewerbe standen keine theoretischen Experimente, sondern ein klarer Anspruch: Anwendungsbeispiele identifizieren und mit IBM watsonx umsetzen. Ziel war es, jungen Talenten frühzeitig praxisnahes KI‑Know-how zu vermitteln und gleichzeitig den Austausch zwischen Nachwuchs und Technologie‑Expert_innen zu fördern. Die Teilnehmenden arbeiteten eigenverantwortlich, trafen technologische Entscheidungen selbst und entwickelten Lösungen, die sich direkt am Arbeitsalltag orientieren.
Der Schlüssel zum Erfolg war der Wandel vom Reden über Transformation hin zur Nutzung von KI als Werkzeug – zur Vereinfachung von Prozessen, zur Entlastung von Mitarbeitenden und zur Steigerung von Effizienz und Qualität.
Vier Teams, vier Anwendungsfälle – und ein klarer Geschäftsfokus
Die Ergebnisse der Challenges waren so vielfältig wie praxisnah. Entwickelt wurden unter anderem KI‑gestützte Agenten für Vertrieb, CRM‑Dokumentation, Projektmanagement und HR‑Prozesse. Alle Ansätze boten einen eindeutigen Mehrwert für den Projekt‑ und Arbeitsalltag: weniger manuelle Dokumentation, strukturiertere Abläufe und mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten.
Bei Bechtle überzeugte insbesondere ein KI‑gestützter Voice‑Bot, der Kundentermine automatisch nachbereitet und Informationen direkt weiterverarbeitet. Cancom punktete mit einer agentenbasierten Generierung von Dokumentationen für WLAN-Ausleuchtungsprojekte, welche technische Präzision mit klarem Business-Nutzen verbindet. Bewertet wurden die Projekte unter anderem nach wirtschaftlicher Bedeutung, Kreativität, dem Sales-Pitch, dem Vorgehen und der Qualität der Ergebnisse.

Abb.: Das Gewinner-Team der KI Challenge von Bechtle, die "NeckarNeurons". Ihre Lösung: Ein AI Voice Bot zur Nachbereitung von Kundenterminen.
Warum solche Formate strategisch entscheidend sind
Die KI Challenges zeigen konkret, was Unternehmen im KI-Umfeld heute brauchen: Neugier, Experimentierfreude und Verantwortungsbewusstsein. Sie zeigt, wie souverän die nächste Generation von Tech‑Talenten mit KI umgeht – nicht spielerisch, sondern zielgerichtet und lösungsorientiert.
Aus Sicht von IBM zeigen die Wettbewerbe deutlich, wie Technologie und Zusammenarbeit Synergien schaffen. Für Bechtle und Cancom stärkt das Format nicht nur die Innovationskraft, sondern auch Arbeitgeberattraktivität und Talentbindung. Gleichzeitig profitieren alle Beteiligten vom direkten Austausch über Hierarchie‑ und Organisationsgrenzen hinweg – ein Aspekt, der sich langfristig auch in Kundenprojekten auszahlt.
Maren Jenkner, Teamleitung für Ausbildung und Einstiegsprogramme bei Bechtle hält fest: „Die KI-Challenge zeigt, welches Potenzial in unseren Auszubildenden steckt: Sie entwickeln kreative KI-basierte Lösungsansätze für unterschiedliche Problemstellungen. Das sind wertvolle Impulse – für uns als Unternehmen ebenso wie für die Teilnehmenden, die ihre Fähigkeiten im Projektmanagement erproben und ihr unternehmensübergreifendes Netzwerk erweitern. Die Challenge ermöglicht es ihnen außerdem, innovative Technologien kennenzulernen und sie gezielt im Arbeitsalltag einzusetzen.“
„Im Rahmen der Challenge haben alle Teams eindrucksvoll gezeigt, dass der Erfolg nicht allein auf technischen Lösungen basiert, sondern ebenso auf effektivem Projektmanagement sowie einer klaren und zielgerichteten Kommunikation im Team“, ergänzt Daniel Friedlmaier, Manager Trainees bei Cancom.
Blick in die Zukunft
Abgerundet wurden die Challenges durch den Blick auf das, was technologisch noch vor uns liegt – zum Beispiel bei einer Führung durch das IBM Quantum Computing Center in Ehningen. Spätestens hier wurde deutlich: KI‑ und Quantum‑Technologien stehen erst am Anfang ihres Potenzials. Umso wichtiger sind Formate, die junge Talente frühzeitig befähigen, diese Technologien sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen.
Die IBM x Bechtle und IBM x Cancom KI Challenges sind mehr als ein Nachwuchswettbewerb. Sie sind ein konkretes Innovations‑ und Kooperationsformat, das zeigt, wie moderne Arbeit, Ausbildung und Technologie zusammenspielen können. Vor allem aber machen sie eines deutlich: die Zukunft der Arbeit mit KI entsteht nicht irgendwann – sie wird bereits heute gestaltet.