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IT-Investitionen 2026: Mit Automatisierung zu voller Transparenz und solider Datengrundlage

Der Beitrag fasst wichtige Ergebnisse des "Technology Investments Management Report 2026" von Apptio, einem IBM Unternehmen, zusammen. Dafür wurden über 200 Entscheider in Deutschland befragt.
Die Zeit, in der steigende IT-Budgets automatisch genehmigt wurden, ist endgültig vorbei. Zwar planen 82 % der deutschen Unternehmen derzeit, ihre Technologieausgaben zu erhöhen, doch dieser Investitionswille ist an eine klare Bedingung geknüpft: Jeder Euro muss einen nachweisbaren Beitrag zum Geschäftserfolg leisten. Das ist die zentrale Erkenntnis des „Technology Investments Management Report 2026” von Apptio, einem IBM Unternehmen, für den über 200 Entscheider in Deutschland befragt wurden.
Vorstände und Unternehmensleitungen erwarten heute mehr als nur den Betrieb der IT-Systeme. Sie fordern messbare Ergebnisse wie eine höhere Betriebseffizienz, konkrete Kostenreduzierungen und ein nachhaltiges Umsatzwachstum. Doch wie können IT-Verantwortliche diesen Spagat meistern und gleichzeitig in Zukunftstechnologien wie KI und Cloud investieren, während sie den Wert dieser Investitionen präzise belegen? Die Antwort liegt in einem strategischen Wandel mit einem neuen Fokus auf Transparenz und eine datengestützte Entscheidungskultur.
Investitionsboom trifft auf Rechtfertigungsdruck
Der Apptio-Report zeigt, dass deutsche Unternehmen strategisch klug investieren. Die Ausgaben fließen gezielt und mit höchster Priorität in die Bereiche, die für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind:
- Cybersicherheit (56 %)
- Public Cloud (53 %)
- Künstliche Intelligenz und Machine Learning (46 %)
Gleichzeitig wird der Ruf nach konkreten Geschäftsergebnissen lauter. An der Spitze der Erwartungen stehen eine höhere Betriebseffizienz (93 %) und eine Kostenreduzierung (92 %). Damit rückt die IT von einem reinen Service-Erbringer in den Rang eines strategischen Geschäftspartners auf.
Als besonders herausfordernd nehmen laut Report 74 % der befragten Unternehmen Ressourcenengpässe wahr, die ihre Technologie-Entscheidungen moderat bis sehr negativ beeinflussen können. Besonders aufschlussreich ist die Finanzierung von KI: Fast drei Viertel (74 %) der Unternehmen planen, bestehende Budgets zugunsten von KI-Initiativen umzuschichten, anstatt neue Mittel bereitzustellen. Es entsteht ein Teufelskreis: Um in zukunftsweisende KI zu investieren, müssen Ressourcen frei werden. Gleichzeitig verhindert genau diese Ressourcenknappheit das Vertrauen, die richtigen, wertschaffenden Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Der interne Wettbewerb um Ressourcen nimmt zu.
Deutschlands größtes Hindernis: Fehlendes Vertrauen in die eigenen Daten
Während international vor allem die Unsicherheit über den ROI von Investitionen das Vertrauen der Entscheider mindert, kämpfen deutsche Unternehmen laut Report mit einem anderen Problem, dem sie eine moderate bis sehr große Bedeutung beimessen: mangelndes Vertrauen in die eigenen Daten (86 %) sowie fortbestehende Datensilos (85 %).
Wie soll man den Wert einer Investition nachweisen, wenn die Datengrundlage fragmentiert, unzuverlässig und in unzähligen Excel-Tabellen vergraben ist? Viele verlassen sich weiterhin auf veraltete Werkzeuge, obwohl sie ihre Prognosegenauigkeit als hoch einschätzen. Hier klafft eine gefährliche Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und den tatsächlichen Fähigkeiten zur Validierung.
Als weitere Hemmnisse für das Vertrauen in ihre Technologieentscheidungen werden von den Unternehmen fehlende Automatisierung (77 %) und Transparenz (69 %) angegeben, die sich spürbar negativ bemerkbar machen (von moderat bis sehr stark).
TUI: Wie aus Cloud-Kosten strategischer Wert wird
Wie sich diese Herausforderungen in der Praxis meistern lassen, zeigt das Beispiel der TUI Group. Nach der strategischen Entscheidung für eine umfassende Cloud-Transformation stand das Unternehmen vor der Aufgabe, die komplexen Ausgaben nachvollziehbar zu machen und den Wert der neuen Infrastruktur zu beweisen.
Durch die Implementierung von IBM Cloudability schuf das Unternehmen eine zentrale, einheitliche Datenbasis für seine gesamten Technologiekosten. Dies ermöglichte eine klare Zuordnung der Cloud-Ausgaben zu den jeweiligen Geschäftsbereichen und förderte eine echte FinOps-Kultur, so dass das das Bewusstsein für Kosten und Effizienz im gesamten Unternehmen geschärft wurde.
Der messbare Erfolg dieser Strategie ist beeindruckend: Mit dem durch die Pandemie bedingten Einbruch im Tourismus konnte TUI die Cloud-Kosten halbieren, ohne die Geschäftskontinuität zu gefährden. Gleichzeitig war das Unternehmen in der Lage, die Kapazitäten bei unvorhergesehenen Ereignissen sofort zu skalieren. TUI beweist damit bis heute, wie sich eine reine Kostenposition in einen flexiblen, kontinuierlich strategischen Hebel für das Geschäft verwandeln lässt.
Von der Investition zum intelligenten Wertmanagement
Das Beispiel von TUI unterstreicht die Ergebnisse des Apptio-Reports: Der Weg zu messbarem Geschäftswert führt über Transparenz, Automatisierung und eine gemeinsame, vertrauenswürdige Datengrundlage.
Unternehmen, die sich weiterhin auf manuelle Prozesse und fragmentierte Daten verlassen, riskieren, den Anschluss zu verlieren. Die steigenden Budgets müssen durch eine intelligente Steuerung gerechtfertigt werden. FinOps-Lösungen wie IBM Cloudability sind dabei keine reinen Kontrollinstrumente, sondern strategische Werkzeuge. Sie fördern den Dialog zwischen IT und Business und stellen sicher, dass jeder in Technologie investierte Euro nachweislich zum Unternehmenserfolg beiträgt.