Ankündigungen

Think 2026: IBM liefert den Bauplan für ein KI-Betriebsmodell, während sich die KI-Kluft weiter vergrößert

• Agent-Orchestrierung und agentische Entwicklung der nächsten Generation bieten Unternehmen eine einheitliche Methode zur Planung, Erstellung, Bereitstellung und Steuerung von KI-Agenten in großem Maßstab
• Eine KI-fähige Datenbasis in Echtzeit versorgt Unternehmen mit den kontrollierten, vernetzten Informationen, die Agenten benötigen, um schnell zu handeln
• KI-gestütztes Hybrid-Cloud-Management verbindet Infrastruktur, Sicherheit und Betrieb über hybride Umgebungen hinweg
• Integrierte Governance- und Souveränitätskontrollen ermöglichen es Unternehmen, KI in großem Maßstab einzusetzen
May 5, 2026

BOSTON, 5. Mai 2026 -- IBM hat heute auf ihrer jährlichen Think-Konferenz die bislang umfassendste Erweiterung ihrer Funktionen für Unternehmens-KI und Hybrid-Cloud-Management angekündigt. Zu den heute vorgestellten Produkten und Funktionen gehören die nächste Generation von IBM watsonx Orchestrate für die Multi-Agenten-Orchestrierung, IBM Confluent zur Bereitstellung von Echtzeitdaten für KI, die IBM Concert-Plattform für intelligenten Betrieb sowie IBM Sovereign Core für operative Unabhängigkeit.

Die Ankündigungen befassen sich mit der zentralen Herausforderung, vor der Unternehmen stehen: Viele haben massiv in KI investiert, doch nur wenige sind der Meinung, dass sich diese Investition auszahlt. Die heute vorgestellten Produkte und Funktionen schließen diese Lücke für Unternehmen.

„Die Unternehmen, die sich an die Spitze setzen, setzen nicht einfach mehr KI ein – sie gestalten ihre Geschäftsabläufe neu“, sagte Arvind Krishna, Vorstandsvorsitzender und CEO von IBM. „Der Einsatz von KI im Unternehmen erfordert ein neues Betriebsmodell, und IBM versetzt Unternehmen in die Lage, KI-gesteuerte Systeme mit derselben Sorgfalt, Governance und Skalierbarkeit zu verwalten wie ihre kritischsten Infrastrukturkomponenten.“

Ein neues Betriebsmodell für das agentenbasierte Unternehmen
KI erfordert ein neues Betriebsmodell, das auf vier miteinander verzahnten Systemen basiert: Agenten durch koordinierte KI, die unternehmensweit Aufgaben ausführt und sich anpasst; Daten durch vernetzte Echtzeitinformationen, die den Teams einen gemeinsamen Überblick über das Geschehen verschaffen; Automatisierung durch eine durchgängige Infrastruktur und automatisierte Arbeitsabläufe, die sich prozessübergreifend skalieren lassen; sowie Hybridlösungen durch operative Unabhängigkeit in Bezug auf Souveränität, Governance und Sicherheit, die einen konsistenten und kontrollierten Betrieb der KI ermöglichen. Jedes dieser Elemente ist eine separate Priorität, die Unternehmen verfolgen. Zusammen stellen sie einen grundlegenden Wandel dar: weg von der Verbesserung einzelner Geschäftsbereiche hin zu einer Veränderung der gesamten Geschäftsabläufe. Die heutigen Ankündigungen stellen die nächste Evolutionsstufe des IBM-Portfolios dar, um das Betriebsmodell umzusetzen.

Agenten: Orchestrierung und Entwicklung in großem Maßstab
Da Unternehmen zunehmend nicht mehr nur eine Handvoll Agenten einsetzen, sondern Tausende verwalten, die von verschiedenen Teams auf unterschiedlichen Plattformen entwickelt wurden, verlagert sich die zentrale Herausforderung von der Entwicklung der Agenten hin zu deren Steuerung und Nachvollziehbarkeit nahezu in Echtzeit.

IBM kündigt die nächste Generation von watsonx Orchestrate (als private Vorschau verfügbar) an und entwickelt das Produkt zu einer agentenbasierten Steuerungsebene für das Multi-Agenten-Zeitalter weiter, in dem Unternehmen Agenten aus beliebigen Quellen bereitstellen können, wobei die einheitliche Durchsetzung von Richtlinien und die Nachvollziehbarkeit unterstützt wird.

Neben watsonx Orchestrate hat IBM kürzlich Folgendes angekündigt:

  • IBM Bob (allgemein verfügbar) – eine speziell für Unternehmen entwickelte Plattform zur Entwicklung von Agenten – arbeitet mit Entwicklern zusammen, um Agenten zu erstellen, die über integrierte Sicherheits- und Kostenkontrollen verfügen.

Daten: KI-fähige Grundlage
In den meisten Unternehmen liegen Daten isoliert vor und sind ohne Zusammenhang. Um autonome Systeme effektiv mit aktuellen Daten zu versorgen, stellt IBM eine KI-fähige Datenbasis in Echtzeit bereit. Dies geschieht durch die kürzlich erfolgte Übernahme von Confluent für Echtzeit-Datenströme auf Basis von Kafka- und Flink-Technologien sowie durch die Kombination neuer Funktionen von watsonx.data mit einer Echtzeit-Kontext-Ebene für KI.

Weitere Ankündigungen sind:

  • Context in watsonx.data (in der privaten Vorschau verfügbar) erweitert watsonx.data um eine offene, föderierte Kontextschicht, die es Unternehmens-KI ermöglicht, Geschäftsdaten zuverlässig zu interpretieren – indem semantische Bedeutungen zugewiesen, Governance-Regeln zur Laufzeit durchgesetzt und Entscheidungen nachvollziehbar gemacht werden. Mit neuen Funktionen wie context, OpenRAG und OpenSearch auf watsonx.data sowie der Real-Time Context Engine von Confluent.
  • Die Integration von Confluent und Tableflow mit watsonx.data (allgemein verfügbar) sowie die Integration von Confluent und Flink mit watsonx.data ermöglichen einheitliche KI- und Analysefunktionen für alle Daten und verbinden Echtzeit-Event-Streaming mit Batch-Workloads im gesamten hybriden Unternehmen.
  • watsonx.data GPU-beschleunisiertes Presto (als private Vorschau verfügbar) hat in internen Benchmark-Tests mit NVIDIA gezeigt, dass es das Potenzial besitzt, die Kosten für die Ausführung bestimmter Workloads und die Verarbeitungszeit bei großen Unternehmensdatensätzen erheblich zu senken. In einem Proof-of-Concept mit Nestlé erzielte die Engine bei einem globalen Data Mart, der 186 Länder umfasste, Kosteneinsparungen von 83 % und eine insgesamt 30-fache Verbesserung des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
  • Der IBM Z Database Assistant (als private Vorschau verfügbar) bietet DB2- und IMS-Datenbankadministratoren eine KI-gestützte Arbeitsumgebung, mit der sie die Leistung überwachen, Routineaufgaben automatisieren und Konfigurationen in komplexen IBM Z-Umgebungen optimieren können.
  • HCP Terraform powered by Infragraph (als öffentliche Vorschau verfügbar) bietet eine einheitliche Transparenz der Infrastruktur durch einen zentralisierten, ereignisgesteuerten Wissensgraphen, indem es Daten aus Cloud-Umgebungen, Infrastructure-as-Code-Workflows, Sicherheitstools und Betriebsplattformen miteinander verknüpft, um den Betrieb zu optimieren und die Fehlerbehebung zu automatisieren.

Automatisierung: Intelligenter Infrastrukturbetrieb
Der Einsatz von KI als Kernkomponente des Unternehmens kann die Infrastruktur exponentiell komplexer machen, und die meisten Unternehmen bewältigen diese Komplexität mit Hilfe von fragmentierten Tools, isolierten Teams und Mitarbeitern, die als Verbindungsglied zwischen Systemen fungieren, die nie für die Zusammenarbeit konzipiert wurden.

IBM stellt die IBM Concert-Plattform (als öffentliche Vorschau verfügbar) vor, eine KI-gestützte Betriebsplattform, die Unternehmen dabei unterstützt, den Übergang von der passiven Überwachung zu koordinierten, intelligenten Reaktionen zu vollziehen. Während herkömmliche Tools lediglich Kennzahlen erfassen, führt die Concert-Plattform Systeme zusammen. Sie verknüpft Signale zu einer einheitlichen Übersicht über Anwendungen, Infrastruktur und Netzwerk hinweg, ohne dass Unternehmen ihre bestehenden Tools komplett austauschen müssen.

Concert erreicht dies durch drei miteinander verknüpfte Funktionen: bereichsübergreifendes Verständnis, um Silos zu beseitigen und das Wesentliche herauszuarbeiten; kontextgesteuerte Entscheidungen, die Signale über Risiken und Abhängigkeiten hinweg miteinander verknüpfen, sodass Teams auf der Grundlage einer gemeinsamen, klaren Sichtweise handeln können; sowie eine koordinierte Umsetzung, die Unternehmen mit integrierten Governance-Mechanismen und menschlicher Aufsicht von der Erkenntnis zur Umsetzung führt.

Die Bedrohungslage verändert sich – KI kann Schwachstellen mittlerweile innerhalb von Stunden statt Tagen erkennen und ausnutzen. IBM Concert Secure Coder (als öffentliche Vorschau verfügbar) begegnet diesem Problem, indem es das Sicherheitsmanagement direkt in den Entwickler-Workflow integriert. Das Tool ist in IBM Bob und VS Code verfügbar, identifiziert und priorisiert Risiken bereits während der Codierung und kann automatische Korrekturen generieren, um anfälligen Code zu beheben oder Betriebssysteme, Middleware, Pakete und Images zu patchen. Dies sorgt für kontinuierliche und proaktive Sicherheit und kann dabei helfen, Schwachstellen zu identifizieren, bevor sie ausgenutzt werden.

Weitere Ankündigungen sind:

  • HCP Terraform powered by Infragraph (als öffentliche Vorschau verfügbar) verwandelt die Infrastruktur in ein dynamisches, intelligentes System mit Echtzeit-Transparenz und kontextbezogener Automatisierung über den gesamten Infrastruktur-Lebenszyklus hinweg.
  • IBM Vault 2.0 (allgemein verfügbar) bietet eine KI-gestützte Analyse offengelegter Geheimnisse zur schnellen Einstufung, dynamische, kurzlebige Anmeldedaten bei den wichtigsten Cloud-Anbietern sowie eine automatisierte Rotation von Geheimnissen, um die Zunahme von Anmeldedaten einzudämmen.
  • IBM zSecure Secret Manager (geplante Verfügbarkeit: Juni 2026) bietet erweiterte Sicherheitsautomatisierung für RACF-Mainframe-Umgebungen und lässt sich in IBM Vault Self-Managed für IBM Z und LinuxONE integrieren, um die Verwaltung des Zertifikatslebenszyklus zu optimieren.

Hybrid: Operative Souveränität  
Wenn KI tief in den Kern des Geschäftsbetriebs eingebettet ist, bedeutet dies, dass sie in den sensibelsten und komplexesten Umgebungen zum Einsatz kommt: regulierte Daten, kritische Infrastruktur, grenzüberschreitende Rechtsordnungen. In diesen Kontexten darf Compliance keine Frage der Konfiguration sein.

IBM gibt die allgemeine Verfügbarkeit von IBM Sovereign Core bekannt, einer Plattform, die Richtlinien auf der Ebene der Infrastruktur-Laufzeit einbettet, sodass Governance-Anforderungen im Zuge sich ändernder regulatorischer Vorgaben berücksichtigt werden können, während gleichzeitig der Portabilität von Workloads Vorrang eingeräumt wird. IBM Sovereign Core umfasst einen erweiterbaren Katalog, den Unternehmen für ihre eigenen Nutzer kuratieren können, mit ihren eigenen Anwendungen oder mit vorab geprüfter Software und Diensten von IBM, Drittanbietern und Open-Source-Anbietern aus einem Partner-Ökosystem, zu dem unter anderem folgende Unternehmen gehören: AMD, ATOS, Cegeka, Cloudera, Dell, Elastic, HCL, Intel, Mistral, MongoDB und Palo Alto Networks.

IBM Sovereign Core basiert auf offenen, unternehmensgerechten Technologien wie Red Hat OpenShift und Red Hat AI und ermöglicht es Unternehmen, ihre bestehenden Investitionen auf Hybrid- und Partnerumgebungen auszuweiten.

Begleitende Materialien:
Blog: Manage all your AI agents in one place with watsonx Orchestrate
Blog: Shifting from AI-assisted coding to AI-assisted delivery with IBM Bob
Blog: Real-time context for AI across hybrid environments
Blog: Introducing GPU acceleration for IBM watsonx.data
Blog: IBM Data Gate for Confluent: Turning Z data into real-time action
Blog: IBM Z Database Assistant brings intelligent operations for the AI era
Blog: Introducing IBM Concert platform: Closing the gap between insight and action
Blog: Announcing IBM Concert Secure Coder: Bringing security to the moment code is written
Blog: Introducing HCP Terraform powered by Infragraph: Now in public preview
Blog: Vault Enterprise 2.0 modernizes identity security at scale
Blog: Introducing IBM zSecure Secret Manager: Bringing automated certificate lifecycle management to IBM z/OS
Blog: IBM Sovereign Core creates AI-ready sovereign environments with verifiable control

Aussagen zur künftigen Ausrichtung und zu den Absichten von IBM können ohne vorherige Ankündigung geändert oder zurückgezogen werden und stellen lediglich Ziele und Absichten dar.

Die vorgestellten Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Kundenkonfiguration und -bedingungen, weshalb keine allgemeinen Ergebnisprognosen abgegeben werden können.

 

Über IBM

IBM ist ein führender Anbieter von globalen Hybrid-Cloud- und KI-Lösungen sowie von Beratungskompetenz. Wir unterstützen Kunden in mehr als 175 Ländern dabei, Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen, Geschäftsprozesse zu optimieren, Kosten zu senken und sich Wettbewerbsvorteile in ihren Branchen zu sichern. Tausende von Behörden und Unternehmen in kritischen Infrastrukturbereichen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Gesundheitswesen vertrauen auf die Hybrid-Cloud-Plattform von IBM und Red Hat OpenShift, um ihre digitale Transformation schnell, effizient und sicher voranzutreiben. Die bahnbrechenden Innovationen von IBM in den Bereichen KI, Quantencomputing, branchenspezifische Cloud-Lösungen und Beratung bieten unseren Kunden offene und flexible Optionen. All dies wird durch das langjährige Engagement von IBM für Vertrauen, Transparenz, Verantwortung, Inklusivität und Service untermauert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ibm.com.

Kontakt für Medien:

Barbara Jax
IBM Unternehmenskommunikation
barbara.jax@at.ibm.com

 

 

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