IBM erweitert die Power10-Serverfamilie, damit Kunden schneller auf sich rasant verändernde Geschäftsanforderungen reagieren können
Neue Power10 Scale-Out- und Midrange-Modelle erweitern die Möglichkeiten der IBM, eine flexible und geschützte Infrastruktur für Hybrid-Cloud-Umgebungen bereitzustellen

ARMONK, N.Y., 12. Juli 2022 – IBM (NYSE: IBM) kündigt heute mit der Einführung von Midrange- und Scale-Out-Systemen zur Modernisierung, zum Schutz und zur Automatisierung von Geschäftsanwendungen und IT-Betrieben eine bedeutende Erweiterung seiner Power10-Serverlinie an. Die neuen Power10-Server kombinieren Leistung, Skalierbarkeit und Flexibilität mit neuen Angeboten und verbrauchsabhängiger Preisgestaltung für Kunden, die neue Services schnell in mehreren Umgebungen bereitstellen möchten.

 

Die digitale Transformation bringt Unternehmen dazu, ihre Anwendungen und IT-Infrastrukturen zu modernisieren. IBM Power Systems sind speziell für die anspruchsvollen und dynamischen Geschäftsumgebungen von heute konzipiert. Diese neuen Systeme sind optimiert, um wichtige Workloads wie Datenbanken und Kerngeschäftsanwendungen zu betreiben und die Effizienz containerisierter Anwendungen zu maximieren. Ein Ökosystem von Red Hat OpenShift Lösungen ermöglicht es IBM und Kunden unternehmenskritische Workloads mit neuen, cloudnativen Services zu verbinden, die darauf ausgelegt sind, den Wert der vorhandenen Infrastruktur-Investitionen zu maximieren.

 

Die neuen Server folgen dem Power10 E1080-Server, der im September 2021 eingeführt wurde, um eine geschützte, ausfallsichere Hybrid-Cloud bereitzustellen, die mit anderer x86- und Multi-Cloud-Management-Software in der IT-Infrastruktur von Kunden verwaltet werden kann. Diese Erweiterung der IBM Power10-Produktfamilie mit den neuen Midrange- und Scale-out-Servern bietet High-End-Serverfunktionen in der gesamten Produktlinie. Die neuen Systeme unterstützen nicht nur kritische Sicherheitsfunktionen wie transparente Speicherverschlüsselung und erweiterte Prozessor-/Systemisolation, sondern nutzen auch das OpenBMC-Projekt der Linux Foundation, um ein hohes Sicherheitsniveau für die neuen Scale-Out-Server zu bieten.                 

 

Zusammenfassung der Ankündigung:

  • Neue Systeme:
    Das erweiterte IBM Power10-Portfolio, das auf dem IBM Power10-Prozessor der nächsten Generation mit 2x mehr Prozessorkernen und mehr als 2x soviel Speicherbandbreite als frühere Power-Generationen basiert, umfasst jetzt die  Power10 Midrange E1050, die rekordverdächtige 4-Socket-Rechenleistung1, Java2 und ERP3 bietet. Zu den neuen Scale-Out-Servern gehören die Einstiegsvariante Power S1014 sowie die leistungsstärkeren Modelle S1022 und S1024, die Unternehmen und Remote-Office-/Niederlassungsumgebungen Enterprise-Funktionen wie Capacity Upgrade on Demand (CuOD) bieten.
     
  • Cloud On Premises mit neuen flexiblen Verbrauchsoptionen:
    IBM kündigt neue flexible Angebote mit verbrauchsabhängiger Preisgestaltung und minutengenauer Verbrauchsmessung für IBM Power Private Cloud an und bietet damit mehr Möglichkeiten, die Kosten für die Nutzung von OpenShift-Lösungen auf Power im Vergleich zu alternativen Plattformen zu senken. Diese neuen Nutzungsmodelle basieren auf Optionen, die bereits für IBM Power Virtual Server verfügbar sind, um mehr Flexibilität bei der Hybrid-Cloud-Entwicklung von Kunden zu bieten. Darüber hinaus bietet die mit Spannung erwartete IBM i-Subskription eine umfassende Plattformlösung aus Hardware, Software und Support/Services, die im Subskriptions-Paket enthalten sind.
     
  • Business Transformation  mit SAP:
    IBM setzt seine Innovationen für SAP-Lösungen fort. Der neue Midrange-4-Socket-Server E1050 bietet Skalierbarkeit (bis zu 16 TB) und Leistung für Kunden, die RISE mit SAP HANA in der IBM Cloud betreiben möchten. Darüber hinaus ist jetzt eine Erweiterung der Premium-Supplier-Option verfügbar, um mehr Flexibilität und Rechenleistung mit einer zusätzlichen Auswahlmöglichkeit zur Ausführung von Workloads auf IBM Power on Red Hat Enterprise Linux in der IBM Cloud bereitzustellen.
                                                                                                                    

 

„Die aktuellen hochdynamischen Umgebungen haben zur Volatilität von Materialien, Personen und Kenntnissen geführt, die sich alle auf den kurzfristigen Betrieb und die langfristige Nachhaltigkeit des Unternehmens auswirken“, so Steve Sibley, Vice President, IBM Power Product Management. „Die richtigen IT-Investitionen sind entscheidend für Geschäftstätigkeit und betriebliche Ausfallsicherheit. Unsere neuen Power10-Modelle bieten Kunden eine Vielzahl flexibler Hybrid-Cloud-Optionen mit der Agilität und Automatisierung, die ihren Anforderungen am ehesten gerecht werden, ohne Kompromisse bei Leistung, Sicherheit oder Ausfallsicherheit einzugehen.“

 

Die Erweiterung der IBM Power10-Produktfamilie wurde entwickelt, um eine der flexibelsten und umfassendsten Serverlösungen für datenintensive Workloads wie SAP HANA zu etablieren – von lokalen Workloads bis hin zur Hybrid-Cloud. IBM bietet jetzt mehr Möglichkeiten zur Implementierung dynamischer Kapazität – mit Messungen in allen Betriebsumgebungen, einschließlich IBM i, AIX, Linux und OpenShift, die moderne und traditionelle Anwendungen auf denselben Plattformen unterstützen – sowie integrierte Software für die Infrastrukturautomatisierung zur Verbesserung von Transparenz und Management.

 

Die neuen Systeme in Kombination mit IBM Power Virtual Server unterstützen Kunden zudem bei der Ausführung einer geschützten Hybrid-Cloud, die hohe Leistung und architektonische Konsistenz in ihrer IT-Infrastruktur bietet. Die Systeme sind speziell konzipiert, um sensible Daten von Prozessorkern bis zur Cloud zu schützen und virtuelle Maschinen sowie containerisierte Workloads gleichzeitig auf denselben Systemen auszuführen. Wichtige Geschäftsworkloads, die traditionell lokal ausgeführt werden mussten, können jetzt je nach Workloads und Anforderungen in die Cloud verlagert  werden. Diese Flexibilität kann Kunden dabei helfen, das Risiko und den Zeitaufwand zu minimieren, der mit der Neuschreibung von Anwendungen für eine andere Plattform verbunden ist.

 

„Unternehmen auf der ganzen Welt müssen sich kontinuierlich an unvorhersehbare Veränderungen in Verbraucherverhalten und -anforderungen anpassen und benötigen eine Plattform, die Anwendungen und Erkenntnisse bereitstellen kann, unabhängig davon, wo und wann sie diese benötigen“, so Peter Rutten, IDC Worldwide Infrastructure Research Vice President. „IBM Power unterstützt Kunden weiterhin dabei, schneller auf sich dynamisch verändernde Umgebungen und Geschäftsanforderungen zu reagieren und gleichzeitig die Informationssicherheit zu schützen und neue Erkenntnisse mit hoher Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus Daten zu gewinnen.“

 

Ökosystem von ISVs und Channel-Partnern erweitert das Leistungsspektrum von IBM Power10

Entscheidend bei der Einführung der erweiterten Power10-Produktfamilie ist ein leistungsfähiges Ökosystem aus ISVs (Independent Software Vendor), Geschäftspartnern und Services während des gesamten Lebenszyklus. Partner wie SVA und Solutions II sind Beispiele dafür, wie das IBM Ökosystem mit Kunden zusammenarbeitet, um hybride Umgebungen bereitzustellen und wichtige Workloads mit der Cloud zu verbinden, um den Wert bestehender Infrastrukturinvestitionen zu maximieren.

 

„SVA-Kunden schätzen seit vielen Jahren die enorme Flexibilität von IBM Power Systemen durch Capacity Upgrade On-Demand in den High-End-Systemen“, so Udo Sachs, Head of Competence Center Power Systems bei SVA. „Die flexiblen Nutzungsmodelle mit Prepaid-Kapazität wurden von SVA-Kunden gut aufgenommen und die monatliche nutzungsabhängige Preisgestaltung für die Scale-Out-Modelle macht die Plattform noch attraktiver. Wenn es um Automatisierung geht, hilft IBM uns, komplexe Workloads, wie z. B. vollständige SAP-Umgebungen, auf Knopfdruck zu implementieren, da Ansible  auf allen Betriebssystemderivaten, einschließlich AIX, IBM i und Linux verfügbar ist  und sofort einsatzfähige Module für die Bereitstellung der gesamten Power-Infrastruktur vorhanden sind.“

 

„Solutions II bietet Technologiedesign, Bereitstellung und Managed Services für Unternehmen im Hotel- und Gastgewerbe, die eine geschäftskritische IT-Infrastruktur nutzen, was häufig einen Betrieb rund um die Uhr erfordert“, so Dan Goggiano, Director of Gaming, Solutions II. „Die Systemverfügbarkeit ist wichtig, um die Umsatzströme unserer Kunden sicherzustellen. Unserer Erfahrung nach sind sie auf die Stabilität und Ausfallsicherheit von IBM Power Systems angewiesen, um ihre Betriebszeit zu verbessern. Unsere Kunden sind begeistert, dass die Erweiterung der Power10-Produktfamilie diese Funktionalität noch verbessert und ihre Fähigkeit, Anwendungen sicher, schnell und effizient auszuführen, fördert.“

 

Weitere Informationen zu IBM Power und den heute angekündigten neuen Servern und Nutzungsmodellen finden Sie unter: https://www.ibm.com/it-infrastructure/power

 

Informationen zu IBM

IBM ist ein führender globaler Anbieter von Hybrid-Cloud, KI-Lösungen und Business-Services. Kunden in mehr als 175 Ländern werden dabei unterstützt, Erkenntnisse aus ihren Daten zu nutzen, Geschäftsprozesse zu optimieren, Kosten zu senken und Wettbewerbsvorteile in ihren Branchen zu erzielen. Fast 3.800 Behörden und Unternehmen in kritischen Infrastrukturbereichen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Gesundheitswesen setzen auf die Hybrid-Cloud-Plattform von IBM und Red Hat OpenShift, um ihre digitale Transformation schnell, effizient und sicher zu gestalten. Die bahnbrechenden Innovationen von IBM für KI, Quantencomputing, branchenspezifische Cloud-Lösungen und Business-Services bieten unseren Kunden offene und flexible Optionen.All dies wird durch das bekannte Engagement von IBM für Vertrauen, Transparenz, Verantwortung, Inklusivität und Service unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.ibm.com.

 

1Vergleich auf der Basis leistungsfähiger 4-Socket-Systeme (IBM Power E1050 3,15-3,9 GHz, 96 Kerne und Inspur NF8480M6 2,90 GHz, Intel Xeon Platinum 8380H) unter Verwendung veröffentlichter Ergebnisse unter https://www.spec.org/cpu2017/results/rint2017.html vom 22. Juni 2022. SPEC® und die Benchmarknamen SPECrate®2017_int_base und SPECrate ®2017_int_peak sind eingetragene Marken der Standard Performance Evaluation Corporation. Weitere Informationen zur SPEC CPU 2017 finden Sie unter https://www.spec.org/cpu2017/.

 

2Vergleich auf der Basis leistungsfähiger 4-Socket-Systeme (IBM Power E1050 3,15-3,9 GHz, 96 Kerne, AIX und Inspur NF8480M6 2,90 GHz, Intel Xeon Platinum 8380H) unter Verwendung veröffentlichter Ergebnisse unter https://www.spec.org/jbb2015/results/jbb2015multijvm.html vom 22. Juni 2022. SPEC® und die Benchmarks SPECjbb2015-MultiJVM und SPECjbb2015 sind eingetragene Marken der Standard Performance Evaluation Corporation. Weitere Informationen zu SPECjbb®2015 finden Sie unter https://www.spec.org/jbb2015/.

 

3Vergleich auf der Basis leistungsfähiger 4-Socket-Systeme (1) IBM Power E1050; zweiteiliger SAP SD-Standardanwendungsbenchmark mit SAP ERP 6.0 EHP5; Power10 2,95 GHz-Prozessor, 4.096 GB Speicher, 4p/96c/768t, 134.016 SD-Benchmarknutzer, 736.420 SAPS, (durchschnittl. Dialog- Antwortzeit 0,92 Sek., Bestellpositionen/Std.: 14.728.330, Dialogschritte/Std.http://step.hr/: 44.185.000, CPU-Auslastung: 98 %) AIX 7.3, DB2 11.5, (Datenbankanforderungszeit: Dialog/Updates: 0,012/0,028 Sek.) Zertifizierungsnr. (bei Drucklegung nicht verfügbar) und (2) Dell EMC PowerEdge 840; zweiteiliger SAP SD-Standardanwendungsbenchmark mit SAP ERP 6.0 EHP5; Intel Xeon Platinum 8280 2,7 GHz, 4p/112c/224t, 69.500 SD-Benchmarknutzer (380.280 SAPS), SUSE Linux Enterprise Server 12 und SAP ASE 16, Zertifizierungsnr. 2019045. Alle Ergebnisse finden Sie unter sap.com/benchmark, Stand 23. Juni 2022.

 

Pressekontakt:
Kerstin Pehl
Unternehmenskommunikation IBM DACH
E-Mail: kerstin.pehl@de.ibm.com