Virtueller Assistent von IBM unterstützt Kunstvermittlung im Berliner PalaisPopulaire
IBM Watson Assistant in der IBM Cloud hilft, Kunst auf neue Weise zu entdecken

Berlin, 09.06.2020: IBM und das PalaisPopulaire der Deutschen Bank in Berlin erweitern ihre Zusammenarbeit. Nach einer erfolgreichen Pilotphase wurde nun der digitale Assistent MIA (Museum Intelligent Assistant), der auf dem IBM Watson Assistant in der IBM Cloud basiert, in die museumseigene App des Forums für Kunst, Kultur und Sport integriert. Ab sofort liefert MIA Hintergründe zu neun Fotoarbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank, die in der neu eröffneten Ausstellung „Time Present“ im PalaisPopulaire zu sehen sein werden.

MIA steht Besuchern des PalaisPopulaire seit Mai 2019 Rede und Antwort. Der virtuelle Assistent von IBM beantwortet Interessierten bislang per Eingabe im vor Ort installierten Tablet Fragen zum Kunstwerk „The Bride who Married the Camel‘s Head“ der Künstlerin Wangechi Mutu. Um den Zugriff und die Nutzung zu vereinfachen, wurde MIA nun in die museumseigene App integriert. Besucher können diese auf ihrem privaten Smartphone installieren und darüber unter anderem auf Erklärungstexte zu den einzelnen Kunstwerken zugreifen. Für insgesamt neun Fotografien der Ausstellung „Time Present“ steht ab sofort zusätzlich der Service von MIA zur Verfügung.  

„Kunst verbindet und lebt von der Interaktion mit dem Rezipienten. Deshalb ist es so wichtig, dass sich die Kunstvermittlung auch an die veränderten Bedürfnisse der Menschen anpasst. Neue Technologien wie MIA können helfen, Barrieren abzubauen und Besucher aktiv zu integrieren. So wird die Ausstellung zu einem interaktiven Ort“, erklärt Svenja von Reichenbach, Leiterin des PalaisPopulaire Deutsche Bank.

Auf Basis von IBM Watson Assistant ist der digitale Museumsassistent in der Lage, vorab trainierte Basisfragen zum Kunstwerk zu beantworten, etwa zu den Künstlern oder zum Entstehungsjahr des Kunstwerks. Darüber hinaus kann MIA jedoch auch komplexere Sachverhalte erklären und Fragen zu den Beweggründen der Künstler, zur Technik oder zu einzelnen Details im Bild beantworten. Im Gegensatz zu einem Audio-Guide verwendet MIA keine vorbereiteten Audioclips, sondern setzt auf Watson Assistant, der die Fragen in Echtzeit beantwortet, indem er auf das hinterlegte Wissen in der IBM Cloud zugreift.

„Dank der Künstlichen Intelligenz von IBM Watson lernt MIA mit jedem Dialog zwischen ihr und den Besuchern dazu. Je mehr der Museumsassistent gefragt wird, desto besser versteht er auch komplexe Fragen und findet die entsprechenden Antworten. Besucher haben dadurch die Möglichkeit, sich einem Kunstwerk auf ihre eigene Weise zu nähern“, erklärt Thomas Landolt, IBM Managing Director Deutsche Bank.

Studien zeigen, dass sich viele Menschen von den Themen und Angeboten klassischer Kulturinstitutionen nicht angesprochen fühlen. Der Einsatz von neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz ermöglicht jedoch eine völlig neue Art der Kunstvermittlung. Das PalaisPopulaire gehört zu den Vorreitern auf diesem Gebiet und hat die Digitalisierung als Chance begriffen, um Besucher teilhaben und mitdiskutieren zu lassen.

In der Ausstellung „Time Present“ zeigt das PalaisPopulaire vom 10. Juni 2020 bis zum 8. Februar 2021 mehr als 60 Werke der zeitgenössischen Fotokunst.

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